Mit eifrigem Kreuzkümmelgenuß erlistete sich der reiche Römer C. Julius Vinder die Stelle eines Proprätors in Gallien, so berichtet der römische Gelehrte Plinius: Julius Vinder habe so lange Kreuzkümmelwasser getrunken, bis er totenbleich ausgesehen habe. Dann sei er zu Kaiser Nero gegangen und habe versprochen, ihn zum Erben seiner Güter einzusetzen, wenn der Kaiser ihm den Posten gäbe. Natürlich erhielt er den Posten sofort - und der geldgierige Kaiser wartete vergeblich auf den Tod seines kerngesunden "Erbonkels".